Banater Schwaben Nürnberg

Tanz in den Mai 2017

Kein Baum wurde gefällt, schlank und rank, der aufgestellt, mitten in der Kreuzung, hoch wie der Kirchturm, mit bunten Fließpapierbändern winkend, den tanzfähigen Mädchen des Dorfes den Liebesmonat Mai vergegenwärtigen sollte! Maitanz gehörte, genauso wie die Kirchweih, zu den Festen, den schönsten Festen, im Jahreskreis.
Melancholie könnte aufkommen, Wehmut und ein bisschen Verzagtheit; aber vorbei ist vorbei, hin und vergangen… nur vergessen noch nicht! Zumindest nicht von allen!
Da kommt ein ‚Tanz in den Mai‘ wie gerufen, als Trostpflaster für nicht Wiederkehrbares, als (fahle- zugegeben) Farbpalette zur Auffrischung von Erinnerungsbilder. Nichts kann ein solcher Tanz ersetzen von verloren gegangenem Brauch, oder geschichtlichen Zusammenhängen, aber dem Augenblick des Seins, dem Jetzt und Heute verleiht er den Funken der Freude an der Gemeinschaft und der Unterhaltung.