Banater Schwaben Nürnberg

Kreisverband Nürnberg

Vorstandswahlen im Kreisverband Nürnberg

Neue Impulse, neue Ideen, vielleicht sogar neue Konzepte sind erforderlich um einen Erfolg versprechenden Fortbestand des Kreisverband zu sichern, dessen Mitgliederzahl nicht nur eine negative Tendenz aufweist sonder dessen Mitglieder, demoskopisch betrachtet, immer älter werden.

Daher sollte sich ein neu gewählter Vorstand mit zwei essenziellen Problemen auseinandersetzen, angenommen er nimmt seine Aufgaben ernst und verantwortungsbewusst.

Erstens: Besteht auch nur der Hauch einer Möglichkeit neue Mitglieder an Bord zu ziehen?
Zweitens: Sollten die Angebote und Aktivitäten des Vereins das „Alter“ der Mitglieder in besonderem Maße berücksichtigen, und hauptsächlich danach ausrichten?

Augenscheinlich zwei Aufgaben deren Schwerpunkte weit auseinander driften. Genauer betrachtet hängen beide jedoch eng zusammen und können nur in ausgewogener Berücksichtigung bewältigt werden. Neue Mitglieder wirbt man, mit einem auf Senioren zugeschnittenen Programm, genau so wenig  wie man Senioren mit flippig floppiger Musik auf der Tanzfläche hält. So gesehen sind die Herausforderungen die den neu gewählten Vorstand erwarten recht erheblich und er wäre schlecht beraten einfach wie bisher weiter zu machen als hätten sich im Laufe der Jahre Voraussetzungen und Umstände nicht verschoben. Zu all dem gesellt sich die zunehmend fehlende Bereitschaft unserer Landsleute (und dies wohl nicht nur in Nürnberg) sich als Banater zu identifizieren oder gar zu outen, aber auch derer in den jüngst vergangenen Jahrzehnten in andere Richtungen gedrifteten  Interessen. Da genügt ein Rütteln und Schütteln, ein Mahnen und Bitten kaum noch diese „Abtrünnigen“ in Sinn und Lebensweise wieder auf den alten Pfad zurück zu führen. Hier wäre eine echte Kampagne vonnöten, deren Erfolg jedoch keineswegs von vorne rein gesichert wäre. Doch kein Versuch bringt noch weniger als ein gescheiterter. Natürlich hat ein auf sich alleine gestellter Kreisverband nur begrenze Möglichkeiten,  aber alles einfach dahinfließen zu lassen birgt die Gefahr, dass aus dem ruhig im Bett der Zeit fließenden Gewässer urplötzlich ein tosend und glucksender Wasserstrudel werden könnte, der, alles mit sich reißend, in die Vergessenheit trudelt, aus der ihn niemand und nichts mehr heraus leiten kann. Ein solches blitzschnelles Versinken hätte wahrscheinlich den Effekt, dass die Erinnerung an die Nachwelt weit weniger weitreichend und bedeutsam wäre als eine durch ein bedachtes Testament besiegelte.

Nun sollte man es den neuen und alten Mitgliedern des Vorstandes nicht unnötig schwer machen und nur auf den in Grautönen gefärbten Spiegel der Zukunft hinweisen, sondern ihrer Bereitschaft Aufgaben zu übernehmen auch die Hoffnung auf von Dankbarkeit und Freude erfüllten Augenblicke gegenüberstellen, die sich, bei gelungenen und erfolgreich umgesetzten Aufgaben, mit Sicherheit einstellen werden.

In diesem Sinne, sei dem Vorstand ein gutes Händchen, Zuversicht, viel Schaffenskraft und -freude gegönnt und den Mitgliedern das Glück die Richtigen gewählt zu haben!

Personen auf dem Foto:

Vorne kniend: Lucian Mot (Vorsitzender)

Stehend,  von links:

Ramona Kiefer, Helmine Buchsbaum, Johann Burger, Melanie Kling, (hinten, etwas verdeckt) Gabi Zimmermann, Herta Funar, (hinten, etwas verdeckt) Ernest Werhof, Regine Marmann, Elfriede Dietz

Aufstellung Vorstand:

Lfd. Nr. Name Funktion
1 Lucian Mot Vorsitzender
2 Helmine Buchsbaum stellvertr. Vorsitzende
3 Johann Burger stellvertr. Vorsitzender
4 Ramona Kiefer Schriftführerin
5 Elfriede Dietz Kassenwart
6 Regine Marmann Beisitzerin
7 Melanie Kling Beisitzerin
8 Ernest Werhof Beisitzer
9 Herta Funar Beisitzerin
10 Gabi Zimmermann Beisitzerin
11 Edda Probst Kassenprüfer
12 Benno Gergen Kassenwart