Banater Schwaben Nürnberg

Gruppenausflug nach Possenhofen

Wehmut, erklärt der Duden, umschreibt ein Gefühl von verhaltener Trauer oder Schmerz, hervorgerufen von der Erinnerung an ein Ereignis oder Erlebnis. Vielleicht das Synonym Nostalgie kommt bei dem Versuch der Umschreibung von Erlebtem, das tiefe Spuren hinterlassen hat, noch an die Ausdruckskraft von Wehmut heran. Da dieses Gefühl negativen Erinnerungen kaum Freiräume lässt – wer denkt schon gerne an etwas Unschönes – erhält das Aufkommen von Wehmut die Bedeutung eines Ritterschlags, die höchste Auszeichnung  für große, eindrucksvollen Taten.

Wehmut, war das erste Gefühl dem der Autor dieser Zeilen bei der Reflexion über den gemeinsam mit der Trachtengruppe unternommenen Ausflug an die Ufer des Starnberger Sees begegnete. Kaum ein anderes Superlativ umschriebe diese Erfahrung eindrucksvoller als die Wehmut und dies ist besonders deswegen beeindruckend, da bei genauer Analyse die spartanischen Bedingungen einer Jugendherberge, die üblicherweise Spannungserzeugende Enge in der die Teilnehmer den gemeinsam verlebten Zeitraum verbrachten kaum ins Gewicht fallen!

Gemeinhin gesagt: es war schön! Schade, dass es vorbei ist. Aber leider hat alles – außer der Wurst – ein Ende.

« 1 von 2 »